Fred Raymond
Ich hab' das Fräulein Helen baden seh'n
TMK 9077 |
Ich hab das Fräulein Helen baden
sehn
1.
Immer, wenn man sieht den guten Friedrich, jammert er:
Das Leben ist so widrich! Aber gestern Nacht hat er so gelacht, als hätt
einen Treffer er
gamacht ! Gemacht, Gemacht, Gemacht.
Wie er
ins Hotel nach Haus gekommen, hat er eine falsche
Tür genommen, wo das schöne Fräulein Helen grad im Bade saß.
Da rief er in heller Ekstas:
Refrain:
Ich hab
das Fräul`n Helen baden sehn, das war schön.
Da kann man Waden sehn, rund und schön im Wasser stehn.
Und wenn sie ungeschickt tief sich bückt - so -
da sieht man ganz genau bei der Frau - Oh.
Ich hab das Fräul`n Helen baden sehn, das war schön.
Da kann man Waden sehn, rund und schön im Wasser stehn.
Man fühlt erst dann sich als
Man, wenn man beim Baden gehn Waden sehen kann.
2.
Wie verwandelt ist der Friedrich heute, freundlich grüßt er unbekannte
Leute.
Auch beim Business ist er voll Nobless.
will man ihn betrügen, sagt er: yes, oh yes, oh yes, oh yes.
Er, der
punkto Reinlichkeit ein Hasser, schwärmt begeistert plötzlich nur für
Wasser.
Die Gemeinde seiner Freunde weiß nicht aus noch ein.
Doch er lacht in sich nur hinein.
Refrain:
3.
Unser Freund, der nahm zur Frau Helene, doch die Waden, welche erst so
schöne, schlank und zart und süß,
wurden später mies und so dick wie vom Klavier
die Füß ! Die Füß, Die Füß, Die Füß.
Refrain:
4.
Geht die Gattin heut ins Badezimmer,
schaut der Mann sich nicht mehr an die Trümmer,
sondern weise schließt er leise ihr die Tür und spielt am verstimmten
Klavier.
Refrain: |